Aller au contenu principal
  • Deutsch
  • Français
Faire un don
Logo du site
  • Actualités
  • Projets
  • Engagez-vous
  • À propos
fermer
×

Info message

This content has not been translated to Français yet. You are reading the Deutsch version.

Platz da!

26. März 2015
Philippe Koch
Philippe Koch

Gut 50 BesucherInnen kamen am 25. März 2015 ins Alpine Museum in Bern, um das Gespräch zwischen Fritz Kobi (Verkehrsplaner), Peter de Haan (Mobilitätsexperte) und Christa Markwalder (Nationalrätin FDP) mitzuverfolgen. In den wichtigsten Punkten waren sich die Gäste einig: Die autogerechte Stadt ist passé, Strassen müssen für unterschiedliche Nutzungen geöffnet werden und die Anzahl Parkplätze gilt es zu reduzieren.

Verkehrsberuhigung fördert Zufriedenheit

In seinem Input zeigt Fritz Kobi, dass im urbanen Raum die Wege kürzer und die Verkehrsmittel umweltfreundlicher sind. Die Angst der Bevölkerung vor Verdichtung legt sich, wenn die Aufenthalts- und Lebensqualität im Strassenraum verbessert wird. Das Zentrum von Köniz ist ein gutes Beispiel: Dank Tempo-30-Zone und frei möglichen Fussgängerquerungen hat sich der Autoverkehr um 10 Prozent reduziert. Dass solche Massnahmen zum Vorteil aller VerkehrsteilnehmerInnen sind, zeigt die Umgestaltung in Bern-Wankdorf. Weniger Autos, mehr FussgängerInnen und ÖV-BenutzerInnen haben dazu geführt, dass die Zufriedenheit bei allen VerkehrsteilnehmerInnen (auch bei den AutomobilistInnen) gestiegen ist.

Parkplätze: Staatlich verordnetes Überangebot!

Peter de Haan geht vertieft auf den Flächenbedarf des Verkehrs ein. Die unterschiedlichen Entwicklungen der Verkehrsmittel sind beeindruckend: Die Bahn hat trotz einer Verdoppelung der Nachfrage zwischen 1985 und 2009 nur 3 Prozent zusätzlichen Platz benötigt. Der Autoverkehr hingegen braucht für 10 Prozent mehr Personenkilometer 10 Prozent mehr Platz. Und dies vor allem wegen der Parkplatzfläche (siehe Grafik). Parkplätze sind denn auch der sinnvollste Ansatzpunkt, um den Verkehr zu lenken. Fehlanreize, wie die Verpflichtung zur Erstellung von Parkplätzen bei Neu- und Umbauten, müssen gemäss de Haan aufgehoben werden. Wegen der Parkplatzerstellungspflicht führt die Siedlungsverdichtung theoretisch zu neuen Parkplätzen, die niemand braucht. Denn die Motorisierung in der Stadt nimmt laufend ab!

Parkplatz, Autoverkehr, Bahnverkehr

Fazit

Am Anfang und am Schluss jeder Autofahrt steht ein Parkplatz. Parkplätze beanspruchen gleichzeitig enorm viel Stadtraum. Die Debatte, wie der Verkehr über den Flächenbedarf gelenkt werden kann, muss jetzt weitergeführt werden. Im Zentrum stehen dabei die wachsenden Parkplätzflächen in der Schweiz. In diesem Punkt waren sich unsere Gäste bei der fünften Ausgabe von «umverkehRt & abgefahren» einig.

 

Unterstützen Sie unsere Gesprächsreihe «umverkehRt & abgefahren» mit einer Spende.

2015-03-25_umverkehr_peter_de_haan_platz_da_v3.pdf

840.69 Ko

2015.03.25_umverkehr_podium_bern_fritz_kobi.pdf

1.56 Mo

Weitere Artikel zum Thema

Pont du Mont-Blanc à Genève: le Conseil municipal accepte notre pétition pour le "U cyclable"!

Action U cyclable lacustre
4. juin 2026

Victoire! Le Conseil municipal de la Ville de Genève a accepté notre pétition demandant de profiter des travaux à venir des trottoirs du Pont du Mont-Blanc à Genève pour réaffecter définitivement une voie automobile en faveur des cyclistes.

En savoir plus

Une xénophobie déguisée en «durabilité»

Place dans l'espace public
12. mai 2026

Le 14 juin 2026, la Suisse votera sur «initiative pour la durabilité» de l'UDC, qui prétend ainsi lutter, entre autres, contre les embouteillages et les trains bondés. actif-trafiC s’oppose à cette initiative hypocrite et qui attise l’hostilité.

En savoir plus

Relier la Suisse à l’Europe

Train rather than plane | The European Correspondent
11. mai 2026

Le réseau ferroviaire suisse est l'un des meilleurs au monde. Il reste des progrès à faire en matière de voyages ferroviaires transfrontaliers. L’initiative «pour des bons de mobilité» vise à promouvoir des offres en train attractives et abordables.

En savoir plus

À propos d’actif-trafiC

actif-trafiC est une association écologiste axée sur une politique des transports durable qui ne dépend d’aucun parti politique. Nous défendons une mobilité d’avenir respectueuse de l’environnement et socialement juste.

IBAN CH84 0900 0000 8006 7097 2
Banque: PostFinance
Numéro de clearing: 0900

actif-trafiC

actif-trafiC
rue des Savoises 15
Case postale
1211 Genève 8
Suisse

+41 79 781 42 36

info@actif-trafic.ch
https://www.actif-trafic.ch

  • FAIRE UN DON
  • Inscription à la newsletter
  • Mentions légales
  • Protection des données
  • Contact
To top

© Copyright 2023 actif-trafiC. All rights reserved.